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Kostenlose Keyword-Tools: Die 10 besten Alternativen zu Ahrefs und Semrush

Du brauchst kein teures SEO-Tool für gute Keyword-Recherche. Hier sind die 10 besten kostenlosen Keyword-Tools im Vergleich.

Bastian Lipka·1. Februar 2026·8 Min. Lesezeit

Ahrefs kostet 99 Dollar pro Monat. Semrush 120 Dollar. Sistrix 99 Euro. Für große Unternehmen kein Problem — für kleine Betriebe und Selbstständige eine Menge Geld, besonders am Anfang.

Die gute Nachricht: Für die Keyword-Recherche brauchst du kein teures Tool. Es gibt hervorragende kostenlose Alternativen die für die meisten Anwendungsfälle vollkommen ausreichen. Hier sind die 10 besten.

1. Google Keyword Planner

Was es kann: Das offizielle Keyword-Tool von Google zeigt dir Suchvolumen, Wettbewerb und Keyword-Vorschläge. Da die Daten direkt von Google kommen, sind sie besonders zuverlässig.

Einschränkungen: Du brauchst ein Google-Ads-Konto (kostenlos erstellbar, du musst keine Anzeige schalten). Das Suchvolumen wird nur in Bereichen angezeigt (z.B. "1K-10K") — nicht als exakte Zahl, es sei denn du schaltest aktive Kampagnen.

Perfekt für: Den Einstieg in die Keyword-Recherche und um ein Gefühl für Suchvolumen und Wettbewerb zu bekommen.

2. Google Search Console

Was es kann: Die Search Console zeigt dir für welche Keywords deine Webseite bereits bei Google erscheint. Du siehst Impressionen, Klicks, Klickrate und durchschnittliche Position — für jedes einzelne Keyword.

Einschränkungen: Zeigt nur Keywords für die du bereits rankst. Für komplett neue Themen musst du andere Tools nutzen.

Perfekt für: Bestehende Rankings verbessern und versteckte Keyword-Chancen entdecken. Oft findest du Keywords auf Position 8-20 die mit kleinen Optimierungen auf Seite 1 kommen können.

Noch nicht eingerichtet? Hier ist unsere Anleitung: Google Search Console einrichten.

Sortiere in der Search Console nach "Impressionen" absteigend. Keywords mit vielen Impressionen aber wenigen Klicks sind oft auf Position 5-15 — mit Optimierung kannst du sie auf Seite 1 bringen.

3. Google Trends

Was es kann: Zeigt dir wie sich das Interesse an einem Suchbegriff über die Zeit entwickelt. Du kannst Keywords vergleichen, regionale Unterschiede sehen und saisonale Trends erkennen.

Einschränkungen: Kein absolutes Suchvolumen — nur relative Trends. Für sehr nischige Keywords oft keine Daten vorhanden.

Perfekt für: Saisonale Planung (wann wird was gesucht?), Keyword-Vergleiche ("SEO" vs. "Suchmaschinenoptimierung") und das Erkennen von aufkommenden Trends.

4. Ubersuggest (Free Version)

Was es kann: Neil Patels Tool zeigt Keyword-Ideen mit geschätztem Suchvolumen, SEO Difficulty und CPC. Die kostenlose Version erlaubt 3 Suchen pro Tag.

Einschränkungen: Nur 3 Suchen pro Tag in der Free-Version. Suchvolumen-Schätzungen sind nicht immer präzise. Bezahlversion ab ca. 29 Euro/Monat.

Perfekt für: Einen schnellen Überblick über Keyword-Potenzial wenn du nicht jeden Tag recherchierst.

5. AnswerThePublic

Was es kann: Zeigt dir die Fragen die Menschen zu einem Thema stellen. Gibt ein Keyword ein und du bekommst hunderte Frage-Keywords: "Was ist...", "Wie funktioniert...", "Warum...".

Einschränkungen: Begrenzte kostenlose Suchen pro Tag. Keine Suchvolumen-Daten.

Perfekt für: Blog-Themen finden und FAQ-Seiten erstellen. Die Fragen-Ansicht ist unschlagbar für Content-Ideen.

6. AlsoAsked

Was es kann: Zeigt die "Ähnliche Fragen" aus den Google-Suchergebnissen in einer übersichtlichen Baumstruktur. Du siehst welche Fragen Google als verwandt betrachtet.

Einschränkungen: Begrenzte Suchen in der Free-Version. Nur Fragen, kein Suchvolumen.

Perfekt für: Content-Cluster planen und verstehen wie Google Themen zusammenhängt. Ideal in Kombination mit AnswerThePublic.

7. Keyword Surfer (Chrome Extension)

Was es kann: Zeigt Suchvolumen und verwandte Keywords direkt in den Google-Suchergebnissen an. Du googelst ganz normal und siehst die Daten direkt neben den Ergebnissen.

Einschränkungen: Nur als Chrome-Extension verfügbar. Suchvolumen-Schätzungen können ungenau sein.

Perfekt für: Die Recherche "nebenbei" — ohne extra Tool öffnen zu müssen. Besonders praktisch für schnelle Checks.

8. Keywordtool.io (Free Version)

Was es kann: Generiert Keyword-Vorschläge basierend auf Google Autocomplete. Zeigt auch Keywords für YouTube, Bing, Amazon und Instagram.

Einschränkungen: Suchvolumen und CPC nur in der Pro-Version. Die Free-Version zeigt nur die Keywords ohne Metriken.

Perfekt für: Viele Keyword-Ideen generieren die du dann mit anderen Tools (z.B. Keyword Planner) bewerten kannst.

9. WDF*IDF-Tools (z.B. Seobility)

Was es kann: WDF*IDF-Analyse zeigt dir welche Begriffe in den Top-Ergebnissen für dein Keyword häufig vorkommen. So weißt du welche verwandten Begriffe und Synonyme du in deinen Text einbauen solltest.

Wie gut ist deine Webseite optimiert? Finde es heraus mit dem kostenlosen SEO-Check.

Einschränkungen: Kostenloses WDF*IDF-Tool von Seobility erlaubt 3 Checks pro Tag. Die Daten können komplex wirken.

Perfekt für: Bestehende Texte optimieren und sicherstellen, dass du alle relevanten Begriffe abdeckst.

10. ChatGPT für Keyword-Ideen

Was es kann: Frag ChatGPT: "Welche Keywords würde ein Zahnarzt in München für SEO nutzen?" und du bekommst eine solide Ausgangsliste. ChatGPT kann auch bei der Gruppierung und Priorisierung helfen.

Einschränkungen: Keine echten Suchvolumen-Daten. Die Vorschläge basieren auf dem Trainings-Wissen, nicht auf aktuellen Suchdaten. Immer mit Google Keyword Planner oder Search Console verifizieren.

Perfekt für: Brainstorming und schnelle Ideengenerierung als Startpunkt für die weitere Recherche.

Verlasse dich nie nur auf ein einzelnes Tool. Die besten Ergebnisse bekommst du wenn du 2-3 Tools kombinierst — z.B. Google Keyword Planner für Suchvolumen, AnswerThePublic für Fragen und die Search Console für bestehende Rankings.

Mein empfohlener Workflow

Hier ist ein kostenloser Workflow der alle wichtigen Aspekte abdeckt:

  1. Brainstorming + ChatGPT → Erste Keyword-Liste erstellen
  2. Google Suggest + AnswerThePublic → Liste erweitern mit echten Suchanfragen
  3. Google Keyword Planner → Suchvolumen und Wettbewerb prüfen
  4. Google Search Console → Bestehende Rankings analysieren
  5. Google Trends → Saisonale Muster erkennen

Dieser Workflow kostet nichts und liefert für die meisten kleinen Unternehmen ausreichend gute Ergebnisse.

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Wann lohnt sich ein kostenpflichtiges Tool?

Kostenlose Tools reichen für den Einstieg und für Unternehmen die SEO nebenbei machen. Ein kostenpflichtiges Tool lohnt sich wenn:

  • Du täglich Keyword-Recherche machst
  • Du Wettbewerber im Detail analysieren willst
  • Du Rank-Tracking brauchst (tägliche Positionsüberwachung)
  • Du Backlink-Analyse machen willst

Einen ausführlichen Vergleich der Premium-Tools findest du in unserem Artikel Kostenlose SEO-Tools 2026.

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Fazit

Du brauchst kein 100-Euro-Tool für gute Keyword-Recherche. Die Kombination aus Google-eigenen Tools, ein paar kostenlosen Helfern und gesundem Menschenverstand reicht für die meisten kleinen Unternehmen vollkommen aus.

Der wichtigste nächste Schritt: Nimm dir eine Stunde Zeit und mach deine erste Keyword-Recherche. Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt dir genau wie.

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